Blogs Blogs

Zurück

Saigon - Hanoi - Halong Bay - Hoi An

Saigon - Hanoi - Halong Bay - Hoi An – Mekongdelta - Angkor Wat - Laos
Eigentlich müsste hier stehen: Diese Reise kann man in seiner Schönheit und Qualität nicht schriftlich wiedergeben – einfach irre! Ich versuche es trotzdem, für alle noch Unentschlossenen, mit Umfulana zu reisen.

Es fing schon mit den telefonischen Beratungsgesprächen von Fr. Wixforth und mir an, dass sie ihr feines Gespür wofür wir uns interessieren, welchen Verlauf unsere Reise haben soll und wie viel hineingepackt werden kann, in unserer 3wöchigen Unternehmung voll zum Ausdruck brachte. Gemeinsam mit der Organisation vor Ort: der Agentur mit Fr. Do Ngoc war jeder Tag einmalig, jeder Tag neu erlebnisreich und jeden Abend sagten wir uns: "Was haben wir heute wieder erleben dürfen." Vielen herzlichen Dank!

  • alle Flüge mit Vietnam Visum, Transfers, Fahrer und deutschsprachige Guides waren 100% zuverlässig, ikl. Ausnahme: der Transfer -HalongBay/Flughafen Hanoi dauerte nicht 3 sondern 5h;
  • alle 4 deutschsprachigen Guides waren gut verständlich und sehr nett;
  • alle Hotels und das Schiff waren von gutem teils hervorragendem Standard. Schade war, dass wir das tolle Emeralda Resort von Ninh Binh nur zum Schlafen von wenigen Stunden nutzen konnten;

Nun möchte ich einige Highlights wiedergeben:
Saigon und die Vespatour durch die nächtlichen Distrikte: Saigon besteht -so gefühlt- aus Vespas und 2 rädrigen, motorisierten Gefährten zwischen 5+7 Millionen. An einer Kreuzung stehend, hat man nicht das Gefühl das Gegenüber erreichen zu können, es brummt und klingelt sausend ohne Unterlass an einem vorüber. Doch dieser Eindruck verwandelte sich nach unserer Tour in das völlige Gegenteil und wir schafften es, mit Hilfe unseres Vespachauffeurs diesem Treiben etwas lustiges und schönes abzugewinnen. Quer durch Saigon, wir hätten niemals alleine ins Hotel in Ho Chi Minh Stadt zurückgefunden, wurden wir mit weiteren 2 Pärchen vom Meeresfrüchtevorspeisendistrikt zum Pancakedistrikt, weiter zum Chansonklub und der Karaokeabschlussbar kutschiert. Eine Wahnsinnsgaudi.

Verteilt über die nächsten Reisetage erlebten wir Land und Leute im Mekongdelta, z. B. auch auf dem ersten schwimmenden Markt. Wie kann man nur so leben? Diese Einfachheit- neben der großen Armut- und trotzdem so zufrieden, beispielhaft!
Mit dem Schiff den Mekong hinauf über die kambodschanische Grenze nach Phnom Penh und dem Auto Richtung Angkor Wat, dem Sinnbild für Kultur. Auf dem Weg dorthin erlebten wir tatsächlich den Spinnenmarkt mit einer Kostprobe. Gar nicht so übel wie man meint! Die riesigen Tempelanlagen, überdeckt von den Bäumen des Urwaldes der vergangenen Jahrhunderte, sind des Merkmals Weltkulturerbe gerecht. Auch hier das Besondere: der Guide holte uns deutlich vor 6 Uhr ab, um mit uns den Sonnenaufgang aus einer Tempelanlage zu erleben – wunderschön.

Die nächste Station war Luang Prabang und Dschungel. 4 Tage von beeindruckender Schönheit und gleichzeitig ein anderes Land, beginnend bei den Tempeln, welche hier aus Holz gebaut und goldverziert sind. Put, unser 26 jähriger Guide, marschierte mit uns 6 Stunden durch den Dschungel – anstrengend, aber unvergessen- denn in dem Dorf in dem er mit uns rastete, entstand das Bild von den beiden schneckenessenden Kindern. Ich wäre gerne noch einige Tage zum Verweilen im Resort geblieben, denn hier schmeckte das Essen, welches so wie so schon überall gut war, noch einmal einen ganz erheblichen Teil leckerer; und seine Teakholzlodges mit Außendusche unter der Sonne des Dschungels- ein Traum.

Jetzt ging es wieder zurück nach Vietnam: Hanoi City. Sie ist die schönere der beiden großen Städte Vietnams, weil sie ursprünglicher ist. Wir erkundeten die älteste Universität, Minh erklärte uns die Zeremonie in einer Pagode und natürlich besuchten wir zu allererst und als Erste am Morgen das Ho Chi Minh Mausoleum. Weiter führte uns der Weg in die Halong Bay. Doch vorher durften wir noch in Ky Son im Homestay, das Dorfleben erkunden. Nach der gemeinsamen Essenszubereitung fuhren mit Fahrrädern übers Land und 2 alte Damen erklärten uns den Reisanbau. Am Abend wurde ein Lagerfeuer entfacht, um ein wenig Wärme für das Essen auf dem Dorfplatz zu erzeugen. Wir erhielten ein Kräuterbad für die Arme und die Füße, wie wohltuend! Und jetzt Halong Bay – doch sorry: hier kann ich nichts mehr beschreiben – traumhaft – man muss dieses Erlebnis selbst erfahren.
Zum Abschluss flogen wir über Danang in die Lampionstadt Hoi An an der Ostküste Vietnams und relaxten ein paar Tage mit ausgiebigen Strandspaziergängen bis zu unserem Nachhauseflug.

Nachtrag: Diese Reise würden wir ohne Nachdenken sofort wieder unternehmen, super super schön!

Weiter
Kommentare